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marschunfähig und während des Nachziehens plündernd.

 

als Nachzügler einer Truppe plündern.

 

plündernder Nachzügler einer Truppe.

 

Die Gruppe der "Marodeure" besteht seit 1982.
Zu finden sind diese "plündernden Nachzügler" alljährlich während der Kinderzeche im Lager der Schweden, ausserhalb der Mauern der grossen Kreisstadt Dinkelsbühl.

 

Als entwurzelte, haltlose Plünderer waren die Marodeure verschrien.
Ihr Name leitet sich von einem Oberst Merode ab. Er stieß mit einem neu ausgehobenen Regiment aus Kranken, Invaliden und Lahmen zum Heer. Grimmelshausen sagte von ihm in seinem Simplicissimus: "Sie säen nicht, sie ernten nicht, kommen auch nie in eine Schlachtordnung und unser himmlischer Vater ernährt sie doch." Aus Merodebrüder wird schließlich der Name Marodeure. Dieser Name bürgert sich dann ein, um versprengte Truppenteile, Nachzügler, Zusammenrottungen von Deserteuren und Ähnliches zu bezeichnen. Sie entwickelten sich zur Landplage und waren eine richtige Geißel des Krieges.

Ihre Zusammensetzung war international, was auch an dem vor Ihnen vorüberziehendem Trupp abzulesen ist. Ein Kroate, ein Ungar und ein Schotte sind auch darunter.

Die Pancerni-Kosaken waren ein Polnisches Reitervolk, welches zu dieser Zeit auch die Schutztruppe des Polnischen Königs Wladislav des XVI. stellte.. Einheiten der Pancerni´s waren auch in der Schlacht um Nördlingen eingesetzt, so sind wir eigentlich zu dem Bezug gekommen. In Ost-Europa (Polen, Ungarn, den Slawischen Staaten und im Türkisch/Arabischen Raum ) waren bis ca. 1720-1730 Kettenpanzer noch durchaus ein üblicher Rüstungsgegenstand. Diese - hauptsächlich Reiter-Völker - kämpften noch ziemlich lange mit den traditionellen Waffen Schwert, Pfeil und Bogen und "Einweg" Lanzen. Durch die hohen Temperaturen in diesen Gebieten, war die Kettenpanzerung ein optimale Kombination aus Panzerung und Temperatur technisch erträglicher Rüstung.

Demonstrativ mißachten sie alle Gesetze und Spielregeln, nehmen die rot - weiße Dinkelsbühler Fahne ab und ziehen die blau - gelbe schwedische auf. In einem Wagen führen sie ihr Beutegut mit.

 

 

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